emotional – mentales Training

emotional – mentales Training

Trainierst Du regelmäßig Deinen Körper? Wie sieht es mit Deinem emotionalen Training aus?
Was auf Deinem Trainingsplan unbedingt stehen sollte!

 

Erinnerst Du Dich an den Moment heute Morgen, wie Du aufgewacht bist? Plötzlich erlangt Dein Geist sein erstes Bewusstsein und schon geht es los.

  • Was muss ich heute alles erledigen?
  • Vergesse ich ja nichts?
  • und immer wieder entstehen Szenen in meinem Kopf, die mir vielleicht das Zusammentreffen mit einem renitenten Kunden oder meinem narzisstischen Chef in allen Farben und Formen vor Augen führt.

Es hält Dich mittlerweile nichts mehr im Bett, Du musst dem neuen Tag aktiv begegnen, Deine innere To-Do Liste angehen. Vielleicht bist Du aber auch eher an dem Punkt, wo Du denkst, am besten bleib ich doch liegen. All die Dinge, Probleme wachsen mir über den Kopf. Du fühlst Dich überfordert.

Immer wieder holen uns die Unwägbarkeiten, Versagensängsten des Lebens ein. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wir unbedingt einen „Brandschutz für unsere Seelen“ benötigen.
Wir müssen nicht nur unseren Körper regelmäßig fit halten, sondern wir brauchen auch ein emotionales und mentales Training, um täglich unsere innere Balance zu finden.
Es ist ein Kreislauf, der bewusst täglich Tankstellen ansteuert, an denen ich neue Energie auftanken kann.
Mich
selbst reflektiere und wahr-nehme, mit welchen Überzeugungen, Be-Wertungen ich unterwegs bin. Immer wieder überprüfe ich meinen Alltag daraufhin, ob er nur funktional ist und er meinen Bedürfnissen nach kleinen Erholungsphasen, Abwechslungen … entspricht.
Ich setze mir
realistische Ziele, wie ich mit ganz kleinen Schritten meine bisherigen Blockaden umgehen kann.

Hast Du heute schon Deine Tankstelle angesteuert?

Wie kann Führung gelingen?

Wie kann Führung gelingen?

Wie kann Führung gelingen?
Impulse zur gemeinsamen Reflexion und Selbstreflexion

noch ein Blog über Führung! Wieder einer, der weiß, wie es geht! Ist doch alles nur reine Theorie!

Klar weiß ich, dass vieles über Führungsprinzipien gelehrt wird. Gefühlt kommt alle zwei bis drei Jahre ein neuer Führungsstil auf den Markt – ein neuer Trend, der versucht, Befürworter, Anhänger um sich zu scharen.

Ich weiß nicht, wie Führung in all den unterschiedlichen Kontexten funktioniert. Ich habe definitiv auch nicht das Rezept, wie Führung in einer immer komplexeren Umwelt erfolgreich ist.

Jedoch begegnen mir in ganz unterschiedlichen Organisationen immer wieder ähnlich gelagerte Bedingungen, die mir Führungspersonen als hilfreich und förderlich für ein Gelingen rückmelden.

Um dem Erfolg auf den Grund zu gehen, sind Fragen sehr hilfreich. Ich kann ich mich mit ihnen selbst beschäftigen und sie in meinem Arbeitsumfeld thematisieren.

 

Was treibt mich morgens aus dem Bett?

  • Kenne ich mein WARUM, das mich jeden Morgen wie eine unsichtbare Kraft hin zu meiner Arbeit lenkt?
  • Welche Rolle spielt dieses WARUM in meiner täglichen Arbeit mit meinen Mitarbeitern und Vorgesetzten?
  • Wie mache ich dieses WARUM zum Thema?

Mit welcher Haltung begegne ich meinen Mitarbeitern und meinen Vorgesetzten?

  • Welche Prinzipien sind für mich handlungsleitend?
  • Sind sie kompatibel mit meinem Unternehmen?
  • In welcher Form finden meine Prinzipien ihren Ausdruck in meiner Arbeit?
  • Sehe ich mich eher als Leader, Motivator oder als Manager?
  • Bin ich derjenige, der weiß, wie es am besten geht oder versuche ich, immer wieder meinen Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen?
  • Was unternehme ich, um meine eigene Wahrnehmung bezüglich meiner Mitarbeiter und Vorgesetzten zu überprüfen?

Wie beschreibe ich meine täglichen Aufgaben?

  • Welche Rahmenbedingungen schaffe ich für meine Arbeit und die meiner Mitarbeiter?
  • Worin sehe ich meine Hauptaufgaben in meinem täglichen Tun? (in der operativen Arbeit, im strategischen Denken, im Bereich Mitarbeiterführung, im Controlling, …)
    – Welcher dieser Dinge entsprechen meiner Stärken und mache ich dazu noch mit Herzblut
    – Welchen Tätigkeiten würde ich gerne mehr nachgehen?
  • Welche Selbstwirksamkeitserfahrungen mache ich in meiner Arbeit?
  • Wie hoch ist der Anteil in % an kooperativen Aufgaben oder Aufgaben, die ich alleine bewältigen kann?

Diese Impulsfragen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch enthalten sie für mich den Kern für gelingende Führung.

Gerne möchte ich Sie einladen mit mir in den Austausch zu gehen. Vielleicht haben Sie ganz andere Erfahrungen oder doch sehr ähnliche Erkenntnisse wie ich. Würde mich über entsprechende Kommentare freuen.

Depression hat viele Gesichter

Depression hat viele Gesichter

Die Eröffnung der Fotoausstellung von Andrea Kisslinger und Alexander Apprich am 28.03.2018 in Freiburg hat mich bewegt, ja berührt.
Es sind die vielen doch so ganz unterschiedlichen Gesichter, die sich hinter einer Depression verstecken. Für Außenstehende sind die Masken oft undurchsichtig. Depression ist zu einer Volkskrankheit geworden, oft schleichend dem Abgrund entgegen. Als Etikette nach außen lässt sich maximal noch ein Burnout verkaufen. Alles andere gilt in unserer Gesellschaft häufig als Versagen.
Während der Einführung von Frau Prof. Domschke schossen mir viele Fragen durch den Kopf.

  • Warum gilt man in unserer Gesellschaft gleich als krank, wenn man sich Unterstützung bei Dritten sucht?
  • Was hält den Einzelnen ab, sich nicht schon viel früher Hilfe zu suchen?
  • Welche Unterstützungssysteme braucht unsere Gesellschaft, dass dem Ausbruch dieser Krankheit präventiv vorgebeugt werden kann?
  • Wie können wir eine Kultur des Austauschs, des gegenseitigen Beistands erreichen, in der es normal ist, dass wir Menschen über das sprechen können, was uns auf dem Herzen liegt?
  • Welche Angebote können wir als Coaches in dem Bewusstsein machen, dass wir keine Therapeuten sind und sein wollen? Braucht es dazu niederschwellige Offerten?

Ich selbst bin kein Experte auf diesem Gebiet. Jedoch habe ich viele unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Krankheit gesammelt. Immer mehr komme ich zur Überzeugung, dass die Ausbreitung von Depressionen nur dann aufzuhalten ist, wenn wir diese Krankheit enttabuisieren und in unserer Gesellschaft ein dichtes Netzwerk an unterschiedlichen Angeboten für Menschen bereit stellen.
Ich möchte gerne durch meine Arbeit als Coach und Trainer meinen Beitrag leisten, dass möglichst Menschen erst gar nicht in diesen psychischen Abwärtsstrudel hineingezogen werden.
Spannend finde ich, mich mit Euch darüber auszutauschen, ob und welche Angebote möglich sind, die über das hinaus gehen, was es bisher schon an Offerten gibt.